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Das GiB-DAT Projekt

Das Projekt Geriatrie-in-Bayern-Datenbank wurde im März 2000 nach längerer Vorplanungsphase offiziell gestartet.

Ziel war der Aufbau einer gemeinsamen Datenbank, die möglichst alle Behandlungsfälle der bayerischen Geriatrien in anonymisierter Form enthält. Dazu liefern die teilnehmenden Kliniken quartalsweise Daten und erhalten im Gegenzug eine Auswertung ihrer eigenen Daten (klinikinterne Analyse) und eine Auswertung des Gesamtdatenbestands (bayernweite Analyse). Mit der Kombination beider Auswertungen kann jedes Haus seine Daten bewerten und sehen, wie hoch seine therapeutische und wirtschaftlich Effizienz im Vergleich zum bayernweiten Durchschnitt ist. Der zu übermittelnde Datensatz wurde kompatibel zu dem bundesweiten Qualitätssicherungsprojekt GEMIDAS aufgebaut, geht aber über dieses hinaus.

Der Datensatz wird durch die Datenkommission festgelegt und umfasst:

Die aktuelle Datensatzbeschreibung finden Sie hier.

Ziele von GiB-DAT in Schlagworten:

Der Datenbestand beläuft sich mittlerweile auf rund 500.000 (Juli 2015) Datensätze, wobei auch gezeigt werden konnte, dass sich nicht nur die Fallzahl, sondern auch die Datenqualität der abgegebenen Daten im Verlauf der Teilnahme erfreulich entwickelt.

GiB-DAT wird durch die Ärztliche Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Geriatrie in Bayern e.V. (AFGiB e.V.) geleitet. Mit der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) besteht eine enge Kooperation, insbesondere was die rechtlichen Aspekte des GiB-DAT-Projektes betrifft.

Das Projekt wurde finanziell in einem Zeitraum von 3 Jahren (März 2000 bis Februar 2003) gefördert von der Bayerischen Landesstiftung und dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, wobei nun das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit die entsprechend Zuständigkeit besitzt.

Seit 2002 stehen Konzept und Software grundsätzlich auch außerbayerischen Interessenten zur Verfügung.

Ablaufschema GiB-DAT